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schleckermaul666
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 eine idee bekämpft man ...
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schleckermaul666 » blog » schattenwelt

schattenwelt

     
11.05.2008 23:25

gegangen...

heute habe ich dich nochmal gesehen
ganz kurz war es
eher flüchtig

du sprachst zu mir
ein paar worte
nicht von belangen

dann trennten sich unsere wege
und ich

ich war nicht traurig
und doch
ich weine

ich war dir nicht böse
und doch bin ich sauer

du bist nicht so wichtig
in meinem leben
und doch
starre ich jede sekunde
auf das handy
das sich nicht rührt...

nun sitze ich hier
und schreibe es dir
was ich so fühle
was ich denke
mit dem wissen
das du es niemals lesen wirst

weil ich zu klein bin
du mich nicht bemerkst
ich nicht dein typ bin
du viel zu fern
meine welt zu groß ist
passt in deine nicht hinein
du es aber nicht so siehst

so bleibe ich alleine

ich hier
und du dort
da wo du gerade bist
da wo der ort ist
an dem du vielleicht sitzt
und an jemanden denkst
der an dir vorrüber geeilt ist
und dich
so glaubst du
nicht wirklich beachtet hat

der typ
das war ich
doch ich
ich weiß es nicht
und du
du kannst es nicht sagen
weil ich zu anders bin

ich bin ein narr

DesTeufelsnarr

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11.05.2008 23:22

dann sterbe ich
ganz langsam
einsam
und doch
nie wirklich
mit meinen gedanken alleine

dann kommt der moment
in dem ich weiche
und mein blick
noch nie so klar
er schweift zurück
zu dir
zu euch
zu denen die mich liebten
die mich geliebt
die mich hassten
die mich geschlagen
die mich verurteilt
ohne mich zu kennen
die nie wußten
wer ich bin

dann blicke ich zurück
in jene augen
die ich
noch einmal
gerne gesehen
zu den stimmen
die ich gerne noch gehört
zu den gesichtern
die ich gerne nochmal berührt
hätte

doch alleine bin ich hier
mit den letzten worten
die ich gesprochen
mit meinen letzten gedanken
und gebeten
mit dem letzten atemzügen
meiner seele
und einer letzten träne
um dich

dann schließe ich die augen
eine letzte achterbahnfahrt
durch all die tiefen
die höhen
die eiszeiten
die hitze perioden
die tage
und nächte
meiner person
die nun hier liegt
hier ruht
und in der ferne schon die krähe hört
den letzten wegbegleiter
in ein neues
in eine bessere zeit
vielleicht
in die hölle
als wiedergeburt
in eine ferne welt
ich hoffe es
mich geleiten wird

ich als ein narr
der immer über alle lachte
der immer aber auch
über sich mit lachte
und immer wußte
das das leben
nur ein schritt
in richtung sterben war
und ist...

ich sterbe
und es ist gut so
denn ich bin vorbereitet
mit meinem wenigen wissen
auf das
was kommen mag
was gleich geschieht...

ich spüre neugier
ich spüre trauer
ich spüre wehmut
ich spüre sehnsucht
ich fühle leben
anders...

DesTeufelsNarr

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11.05.2008 23:19

da waren sie wieder
meine gedanken an dich

ohne zu wissen
weshalb und wieso eigentlich

du mir so frend
manchmal
und manchmal ganz nah

manchmal einfach schön
und dann wieder
frage ich mich was es soll

dich zu betrachten
ein buch mit tausend seiten
dein gesicht
ein spiegel
unergründbar
deine worte
immer ein wenig anders gemeint
und ich
immer auf der suche nach der lösung

die lösung
die du mir aufgibst
wenn ich dich sehe
weil ich weiß
das es nicht alles sein ist
und der schein nicht immer das ist
wie es erscheint

ich weiß einfach
das es nicht einfach ist
du zu sein
und das es auch nicht einfach ist
dann mit mir zusammen zu sein

weil ich einfach anders bin
weil ich viel mehr am denken bin
immer am rechnen
und am abwägen
und das was du sagst
immer ganz anders verstehe

weil ich weiß
das du das nicht sicher weist
doch du mußt spüren
das es so ist
das alles ein wenig schieriger ist
wenn ich da bin
weil die nacht einkehrt

und es wieder tag wird
wenn ich mich von dir entferne
und doch
der mond scheint heller bei mir
und die nacht
sie läßt dich bei mir
nie alleine
und die dämone
die du am tage fürchtest
die leisten dir hier
in meiner welt
gesellschaft
begleiten dich
und schützen dich

hier bei mir ist immer alles etwas anders
weil ich es bin
und weil ich nur so
einen weg gefunden habe
unter euch zu existieren
und zu überleben

so hat jeder einen weg gefunden
in seiner welt zu leben
und treffen sich dann zwei
so unterschiedliche welten
dann wird es nicht immer leicht
und doch
ich lese in dir
wie in meiner eigenen geschichte

DesTeufelsNarr
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11.03.2008 00:29

manchmal


manchmal bin ich freude
bin ich leid
tief in mir
alles in asche
alles in mir
nach dir schreit

manchmal
will ich fliegen
lieber fallen
will mich stürzen
in deine arme
alles vergessen
der der ich bin
der der ich war
und nie so werden sollte
um es dann doch zu werden
vor vielen jahren
vor meiner zeit

manchmal
da will ich einfach nur weinen
will einfach zeigen
wie schlecht es mir geht
wie es in mir aussieht
wenn alle mein lachen sehen
wenn alle denken ich wäre glücklich
so wie du

manchmal
da will ich einfach nur davon rennen
will einfach nur alles hinter mir lassen
einfach ich sein
einsam
klein
verlassen
und doch

keine träne werde ich weinen
und werde über das meer schreiten
werde das eis auf meiner haut nicht spüren
die kälte in mir
und merken
wie meine letzten minuten verstereichen
wie das leben aus mir schwindet
ich endlich auf mich treffe
mich betrachten kann
ohne lügen
ohne hüllen
im licht
das schwindet...
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08.02.2008 20:40

manchmal bin ich laut
und
manchmal leise

wenn ich laut bin
bin ich´s eher leise
doch im leisen bin ich laut
und doch hört mich keiner

also
was soll der lärm
wenn es doch nichts daran ändert
das man  mich wahr nimmt

so sitze ich lieber hier
im stillen
und verharre da
wo die schatten beginnen

stehe im schein des mondes
nicht zu vernehmen
nur mein atem
nur mein herzschlag
nur ich
und sonst nichts
nur die stille um mich herum

dann bin ich ich
dann bin ich
mir am nächsten
mir ganz nah
fern ab des lärms
des vielen
all dem was ablenkt
was und in die irre führt

wenn ich leise bin
dann bin ich so leise
das man mich schreien hört
und wenn ich laut bin
dann hört mich keiner
weil ich zu leise bin
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04.02.2008 23:44

ich würde dich gerne verführen
nicht aus liebe
nicht weil du was besonderes bist
nicht weil ich was besonderes bin
nein

ich würde dich gerne verführen
einfach weil ich es gerne tun würde
aus lust und laster
aus innerem bestreben

weil ich dir zeigen will
wie groß die welt ist
die du nicht kennst
über die du dir
schon viel zu oft
eine meineung gebildet hast

eine die nur auf vermutungen basiert
tief in dir
eine
die nicht ist
wie sie scheint
die nicht scheint wie du sie siehst
die anders ist
mit dieser welt
du ein anderer wirst

nicht besser wirst du werden
nicht schlechter wirst du sein
weder größer
noch kleiner
nein

du wirst viel mehr sein
du wirst viel mehr du selbst sein
eine tür wird sich in dir öffnen
die ein licht in dir erstrahlen lassen wird
das dich in einem anderen licht zeigen wird

du wirst anders sein
du wirst etwas kennen lernen
was dich anders werden läßt
tief in dir
da wird etwas zerbrechen
da wird etwas wachsen
da wird etwas sein
das sich nicht ersticken läßt
das ewig ein teil von dir sein wird

in der stille
und im lärm
bei tag und nacht
wenn du schläfst
oder wach in deinem bett liegst
die augen zur decke gerichtet
es wird etwas da sein
was dich wissend macht
nicht vermutungen werden es sein
sondern erfahrung wirst du es nennen

dann sitzt du irgendwann da
und denkst bei dir
...ich würde dich gerne verführen
nicht weil du
so wie ich damals
besonders bist
oder einzigartig
nicht weil es dich schlauer, größer, oder
kleiner, schwächer macht

neine ich würde es gerne tun
um dich zu erleben
das zu erleben
was in dir noch verschlossen ist
was du nicht mal von dir selbest weißt
was ich nur von dir wissen kann
weil ich es in dir sehen werde
wenn es vorhanden ist
das licht
was ich eintaucht
in einen schein
weder hell
noch dunkel
eher blau
eher grün
eher anders
als das licht
das du von dir kennst

es ist
als lösche man das licht im raum
und nur du bist noch da
und das was du ausstrahlst
was du da von dir gibst
das ist das
was du wirklich besitzt
was du dein nennen kannst

das spiel mit dem feuer
das dich verbrennen läßt
nicht heute nicht hier
nicht da nicht mit mir
aber irgend wann
an irgend einem ort
allein für dich
oder du unter vielen

du wirst es wissen wenn es soweit ist
und du siehst wie die sonne untergeht
und dann nur noch du da bist
und dein gegenüber
und du änfängst zu lächeln
weil du dir denkst

"ich würde dich jetzt gerne verführen! "
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21.11.2007 00:20

dann steht er da
der engel
der gefallene
und betrachtet den himmel
der ihm so fern ist
wie uns selbst

dann betrachtet er sich
in einer pfütze aus tränen
nicht seine
er hat schon längst keine mehr
die des himmels
als regen zu ihm gesannt
und er betrachtet sich in ihr
und seine flügel
verbrannt und verschmort
sein gesicht
grau und das leuchten in ihm
längst erloschen

und dann richtet er den blick erneut
zum himmel
den er nicht mehr erreichen kann
nie mehr
und er wendet sich ab
und blickt zur erde
und erkennt den wahnsinn
und verliert den verstand
all die hoffnug die er in sicht trug
mit einem male sind sie nichts
als ein hönisches lachen
purer spott
und was tränen war in ihm
ist nur noch schatten

er macht sich auf
auf den weg nach unten
auf den weg zu jenen
die ihn verstehen
die seines gleichen sind
doch
auch die dämone sind gegange
sind nicht mehr da
alles fort
zurückgebliegen nur er
der gefallene engel

der wahnsinn sich das vorzustellen
ein engel der nicht fliegen kann
ein einsames wandeln auf einer erde
die er nicht kennt
und über ihm
das was seins einst war


der himmel so fern
und doch so nah



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21.11.2007 00:05

lachst du oder weinst du
träumst du oder wachst du
spinnst du gedanken zu einem netz
in dem du dich
am ende deines leben selbst verfängst
weil die wirklichkeit eine andere ist
in deinem leben
weil die phantasien in dir
dir viel zu fremd sind
als das sie von dir sein könnten

schreist du oder lachst du
sind das tränen der freude
auf deinem gesicht
oder doch kalte tränen
die das herz zum überlaufen bringen

bist du glücklich tief in dir
mit dir gemeinsam
oder denkst du daran
eine andere zu sein
ein anderer mensch
viel lieber ein anderes wesen
fern von der wirklichkeit
von deiner wirklichkeit
willst du das wirklich geschehen lassen
dir fremd zu werden
mit jedem schritt in die nacht

läufst du oder rennst du
fliegst du oder ist es freier fall
schließt die nacht dich ein
in ihren bann
und vergiftet dich
und deine gedanken
deine träume vom licht

zieht sie dich hinab in den höllenschlund
und verschlingt dich
damit du am ende erblindet zurück kommst
den weg
den rechten nicht mehr indest
weil innerlich in dir
alles nur sein kann
wenn es laut ist
schnell ist
gefährlich ist
und du jedes mal
dein leben riskierst
und dann doch zu feige bist
den letzten schritt zu wagen

bist du so jemand
der sich selber hasst
der sich selber nicht verstehen kann
wo frühre träume waren ist heute nacht
wo fürher sonne war ist nur noch leere
einsamkeit gepaart mit trübsal
und schmerz ist dir fremd weil du längst nichts mehr empfindest
ist das alles du
ist das alles in dir


wenn ja
dann reiche ich dir die hand
nicht um dich zu retten
das kannst nur du selbst
nein
weil ich dann endlich
nach so vielen jahren der suche
mein spiegelbild gefünden habe
weil ich dich gefunden habe
und du mir sagen kannst
wie ich mich fühle
wie ich empfinde
wie ich leide
und mich hasse
wie ich
mich selber sehe
im spiegel
mein dasein betrachte
es betrachte
in jedem traum den ich träume


DesTeufelsNarr
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17.11.2007 16:07

ich bin  der der niemals ruht
der der niemals schläft
der träumend untergeht
und sich niemals verrät

ich bin der der nie viel spricht
der nichts vergisst und auch wenn man´s ihm nicht ansieht
der niemals weint
im schatten lebt

ich bin der
der dich betrachtet
der dich verführt
und seine klauen in dich schlägt
dich reißt und blutig liegen läßt
weil das tote mir nichts gibt
tot bin ich selbst
irgendwo tief in mir

ich bin die träne
bin das leid
bin nacht und finsternis zugleich
bin ödes land und schwarzes meer
und wär ich du
ich würde nicht verstehen
weshalb du über den lachst der ich bin
wo du doch noch viel kleiner bist

ich bin ein kerzenlicht
schwach und zerbrechlich
leicht zu erlöschen
und doch
ich kann die welt in feuer legen
und kann das wort als schert benutzen
um euch euer gesicht zu zeiten

ich bin das spiegelbild meiner seele
stumm und  schweigsam
klein und nichtig
einsam und leer

ich bin das
vordem ihr euch fürchtet
wovon ihr flieht
und euch in den strom des lebens stürzt
um zu vergessen
das ich in euch lebe
und euch holen werde
jeden von euch
wann immer auch die zeit gekommen ist
die zeit schlagt alle
und der vorletzte schlag der zeit ist schon geschlafen worden
die vorletzte stunde längst schon angebrochen
denn nichts ist ewig
und nichts ist so kurz
wie ein menschliches dasein
im rausch des vergessen haben
wie kurz das leben ist


ich bin der
der niemals lacht
der
der niemals weint
der
der niemals glaubt
der es weiß
oder es nicht weiß
der ist
oder nichts ist
der bleiben kann
oder besser geht
ohne freunde
die ihm niemals freunde waren

der
des teufels Narr
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28.10.2007 00:32

halte meine hand
lasse sie nicht los
betrachte mir
im schein der letzten sonnenstrahlen
wie das leben
der tag erlischt

wie die zeit doch verrinnt
wie alles ein anfang hat
und doch
nichts ist ewig

wie die stunden entschwinden
in denen wir so glücklich waren
in denen wir lachten
weinten
wir trauerten
und wir einfach verschwendet haben

halte noch ein wenig meine hand
bald ist die zeit verstrichen
dann bist du wieder alleine
und ich alleine
dann gehen wir gemeinsam
verschiedene pfade

betrachte wie ich
wie die sonne am horizont versinkt
wie die dunkelheit hereinbricht
und alles licht schluckt
und zurück bleiben nur wir hier
stehend
wartend...

zünde schnell noch eine kerze an
wein wenig licht
das nicht lange uns noch ein dasein gewährt
zünde die kerze an
halte sie
unter deinem gesicht
und lasse mich
dich nocheinmal betrachten
so wie nur ich dich sehen kann
wie nur ich dich betrachten werde
für diese letzten minuten

dann ist es vorbei
ein letzter windstoß
ein blatt im wind
alt und tot

dann fallen auch wir zur erde nieder und zu ende ist die reise hier in diesem traum den wir
leben nannten
dann fallen wir nieder
und erwachen in einer anderen zeit mit einem anderen ich in einer anderen situation und werden es dann sicher auch leben nennen
und dieses endende nennen wir dann sicher traum


das ende ist ein neuer anfang
der tot nur der schritt in eine andere zeit
und keiner weiß
wie es sein wird
auf der anderen seite zu stehen


wir leben ewig in einem kreislauf endloser träume....erwach!







sonne mond und sterne
pflastern die nacht mit träuen
tauchst du ein in einen
wirst du erwachen
in einem anderen wirst du sterben
in diesem moment wirst du
nicht wissen wer du bist
nicht wissen das ich neben dir liege
mit offenen augen
und die decke anstarre

sonne mond und sterne
fallen wie kistalle vom himmel
zerspringen wie glas
auf dem grund der wirklichkeit
und hinterlassen zerstörung
zersplitterte wünsche
gefallene engel
aus glas
und wir ein erlischendes feuer
der hölle entronnen

sonne mond und sterne
taucht alles in ein blaues licht
gespenstisch
unreal, abstrakt
kein dunkel kein hell
nicht warm noch kalt
und verzweifelt betrachte ich den schwarzen himmel
die lichtleere wirklichkeit weit über mir
und ich
so klein und winzig
nehme mich noch immer viel zu wichtig
halt mich für was großes
und bin doch
werder  sonne  mond  noch  stern








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