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schleckermaul666
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 eine idee bekämpft man ...
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schleckermaul666 » blog » sinneswandel

sinneswandel

     
10.04.2007 12:05

wie auch immer du bist
das läßt mich kalt
wie auch immer du mich siehst
es interessiert mich nicht

denn ich bin ich
bin viel zu groß
und du zu kleine
und meine welt
die paßt bei dir
doch niemals rein
ich bin ich

wie ihr ich alle seht
das ist mir sowas von egal
weil keiner hinter die kolissen schauen kann
und keiner weiß
was ich weiß
und keiner so denkt
wie ich denke
weil viele nur das sehen
was sie sehen wollen
was aber nicht da ist

was immer du von mir denkst
denke es ruhig
du kannst es mir auch sagen
oder es für dich behalten
was immer du an mir
zu verbessern hättest
ich lade dich ein
in meine welt
und wenn du in ihr
anders überlebst
als ich in meiner
dann gratuliere ich dir
doch ich für mich
bin ich allein
und so solls sein

dein wissen behalte es für dich
denn das was ich nicht weiß
das will ich selber erfrahren
will all die fehler die du gemacht hast
selber machen
denn nur ein eigener fehler
der lehrt einen
ihn nich wieder zu begehen
ein fehler der anderen
das wird immer auch nur
ein fehler der anderen bleiben

was für dich zählt
ist für mich nicht wichtig
denn ich bin auch schon viel zu alt
als das ich auf das hören müsste
was du zum besten gibst
weil du es auch nur gehört hast

das was ich weiß
das weiß ich
weil ich es erlebt habe
das was ich kann
das kann ich
weil ich es war
der es versucht hat
das was ihr alle zusammen wisst
das ist ein wissen
auf das ich verzichten kann
denn die welt ist mein
und in ihr
da komme nur ich so weiter wie ich bin

denn ich bin und bleibe
immer ich selbst

ob es gut ist oder nicht
das ist nicht wichtig
denn der der hinter der maske lacht
den werdet ihr ohne hin
niemal sehen und verstehen
denn nicht immer verstehe ich mich selber
doch dann weiß ich auch genau
das ich es bin
und ich noch immer
ich in mir ruhe


DesTeufelsNarr

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03.04.2007 11:15



ich bin ein traum
ein böser traum
ein guter traum
ein traum den man sich wünscht
und doch
hat man ihn geträumt
dann verändert sich das leben

ich bin der traum

in deinen gedanken
schleiche ich mich ein
raube dir den schlaf
setze mich in dir fest
und sorge dafür
das du nur noch an mich denken kannst

alles was vorher dir wichtig erschien
es ist längst nichtig geworden
ohnen das du dir erklären kannst
woran es liegt
das ich dich erfülle
ausfülle
das ich mich in jeden deiner gedanken
festgesetzt habe...

des nachts wenn du träumst
dann träumst du von mir
und wenn du erwachst
dann gilt mir dein erster gedanke
dein erstes wort
das du sprichst
es gilt mir
und die sonne scheint nur dann hell und freundlich
wenn ich in dir bin

ohne mich ist alles grau
ohne mich bist du wie gelähmt
der tag wie eine folter
die nacht schalflos
ruhelos
der tag voller tränen
tränen die du weinst für mich
wegen mir
ohne zu wissen
wer ich wirklich bin

doch ich bin nur ein traum
eine vorstellung von dem
was du gerne in mir siehst
blickst du mich an
so erkennst du mich
glaubst du
doch ich bin nicht der den du betrachtest
ich bin der wolf im schafspelz
ich bin der teufel der im engelskostüm
dir zur seite steht
und doch
du willst mich
du brauchst mich
du liebst mich

weil ich bin der ich bin
weil ich nicht so bin
wie die
die du schon viel länger kennst
und die so sind wie alle anderen
die einfach sind
weil es sie gibt
und nicht sind
weil sie anders sind

wer ein traum sein möchte
der muß alles sein
der muß alles in sich tragen
und vor nichts angst haben

wer ein traum sein will
der muß dich wollen
der muß dich lieben
und dich besitzen

der muß nie greifbar sein
und doch immer da sein
dir nah und fern
dir treu und doch nicht treu sein

dich haltend
ohne dir zu nahe zu kommen
dich glauben lassen
das du dir selbst überlassen bist
und doch immer da sein
wenn du nicht weiter kommst

der traum an mich
er erfüllt dich
er beherrscht dich
und er vernichtet alles andere was du siehst


so bindest du einen menschen an dich
ohne das er es spürt
ohne das du ihm all deine gefühle erklären mußt

wer sich erklärt
verklärt die wahrheit
wer sich hingibt
der gibt sich auf
wer sich verneigt
der kniet nieder
und wer unten ist
der steht nie wieder auf

wer sich nie zeigt
kann nie ganz hässlich sein
wer sich nie öffnet
wird niemals nackt sein
wer sich nie aufgibt
wird ewig leben
wer sich nie beugt
kann nicht gebrochen werden

wer schon mal gebrochen wurde
der weiß wie schmerzhaft das leben
die liebe
sein kann
der wird nie wieder er selbst werden
er wird immer
ein anderer sein
der
der aufgestanden ist
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07.03.2007 01:38



blinde vögel
in schwarzer nacht

schwarze sonne
die einsam lacht

seelen aus eisen
herzen zerreissen

regen aus blut
herzen voll wut

stimmen so leise
endlose reise

kinderaugen
tot....


DesTeufelsNarr
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05.03.2007 16:39

wer hat den mut Er zu sein?

ein punk der kein punk ist
ein engel der teuflische verknügen hegt
ein narr
der sich nicht irrt
oder ein wesen das gerne lebt

wer hat den mut Ich zu sein?

genau so wie ich
der sehen kann
was keiner sonst zu sehen bekommt
der das hört
was leute nicht sagen
und auf das nicht hört
was sie sagen
der sich im spiegel betrachtet
nicht gerne
nicht zweifelnd

der weiß wer er ist
ohne zu  wissen was kommt
der nicht anders kann
als Er selbst zu sein
und sich nicht beirren läßt
von freunden
die keine sind

könntst du Ich sein
ich könnte du sein
ich müßte nur
meine augen schließen
und mir vor zu stellen
zu fallen

doch du
du müßtest dir vorstellen
fliegen zu können
die gauen öffnen
um zu merken das du fällst

was der unterschied ist
ich weiß das ich falle
kann aber fliegen
du aber denst das du fliegst
was leider nicht stimmt
denn das was fliegen ist
das ist
der harte aufschlag nach dem flug...



DesTeufelsNarr
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18.12.2006 01:35

manches in uns ist  tief
so tief verborgen
das wir es garnicht zu erreichen glauben

doch wenn es so ist
dann kann es an der zeit liegen
an dem was noch geschehen muß
an dem
was uns noch trennt
von dem
was wir verborgen in uns tragen

manche türen in uns
öffnen sich nie
und nur aus einem grunde

wie würden uns zerstören
sie könnten uns ertränken
und uns vernichten

weil wir nicht in der lage wären
damit um zu gehen

das was sich hinter diesen türen versteckt
wir sollten nicht leichtfertig damit umgehen
und nicht ziellos versuchen
alles zu erforschen

wenn die zeit gekommen ist
dann öffen sich die tore

und dann
werden wir wissen
ob leid oder gück verborgen lag
doch dann
wird es auch zu spät sein
es zu ändern

denn eine geöffnete tür läßt sich niemals mehr verschließen

wir sollten auf der hut sein
vor uns selbst
und vor dem
was sich in uns verbirgt...


DesTeufelsNarr
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24.11.2006 11:37

Der Abgerissen Strick

Der abgerissene Strick
kann wieder geknotet werden
er hält wieder,
aber er ist
zerrissen.

Vielleicht begegnen wir uns wieder,
aber da,
wo du mich verlassen hast
triffst du mich
nicht wieder.


Bertolt Brecht
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14.11.2006 01:21

die schatten
die du siehst
in meinem gesicht
sind teil meiner seel
dunkle schatten
lebendig geworden

finstere seelen
geheime gedanken
verbotenen wünsche
endlose träume
tot geboren

die schatten
meiner seele
sind finstere gedanken
die sich durch meine augen
die welt betrachten
mir den blick verschließen
und über mich wachen

DesTeufelsNarr

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14.11.2006 01:03

das sterben
unvermeidlich

wie das leben
endend

nicht grenzenlos
wenn auch grenzen sprengend

einsam?
wie im leben?

gemeinsam?
oder völlig anders

wer kann das schon sagen
wer kann das wissen

und doch
so schlimm?

sicher nicht
denn zurückgekommen ist noch keiner

weshalb?

weil keiner wollte
keiner konnte

festgehalten in den fängen der verdammnis
schwebend wie ein engel durch die phären?

einfach man selbst
oder doch ein anderer?

ich weiß es nicht...






DesTeufelsNarr
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10.11.2006 09:32

würdest du ich sein
würdest du du selbst sein

du würdest klein sein
oder groß
es wäre dir egal

denn die größe mißt sich nicht in cm´n

würdest du hier sein
dann könnten wir gemeinsam einsam sein

die nacht betrachten
die stille
die vielen sterne bewundern
ohne uns dabei aus den augen zu verlieren

man könnte ungestört
endlich man selbst sein

es
ist so schön
wenn man jemanden hat
der genau so ist
wie man selbst

auch ein ich
und genau so wie man selbst....


nichts ist so leicht
doch auch nichts kann so schwer fallen...
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09.11.2006 13:14

Hello, darkness, my old friend
I've come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision
That was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence

In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone
Beneath the halo of a street lamp
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed
By the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound of silence

And in the naked light
I saw Ten thousand people,
maybe more People talking without speaking
People hearing without listening
People writing songs that voices never share...
And no one dare
Disturb the sound of silence.

"Fools," said I, "you do not know
Silence like a cancer grows."
"Hear my words that I might teach you,
Take my arms that I might reach you."
But my words like silent raindrops fell,
And echoed in the wells of silence.

And the people bowed and prayed
To the neon god they made.
And the sign flashed out its warning
In the words that it was forming.
And the signs said:
"The words of the prophets
Are written on the subway walls
 And tenement halls,
And whisper'd in the sound of silence."
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